Fusschirurgie

CHEFARZT DR. MED. HERMANN RICHTER
LEITER DER ABTEILUNG FUSSCHIRURGIE

 

Facharzt für Chirurgie/Unfallchirurgie Thorax- und Kardiovaskularchirurgie Hauptarbeitsgebiet: Fußchirurgie Gründungsmitglied der Gesellschaft für Fuß- u. Sprungelenkchirurgie e.V.

DR. MED. HERMANN RICHTER

 

“SALUS AEGROTI SUPREMA LEX“
Dieser Leitsatz wurde uns jungen Assistenten am Evangelischen Diakoniekrankenhaus Freiburg durch Prof. Dr. Hans Gropp, meinen ersten chirurgischen Lehrer, vermittelt.

Bei Prof. Dr. Eugen Kuner, ehemaliger Direktor der Unfallchirurgie der Universität Freiburg, begann ich die zweijährige traumatologische Ausbildung, die ich später bei Prof. Dr. Jürgen Rudigier am Städtischen Klinikum in Offenburg an der Abteilung für Unfall- und Handchirurgie erweiterte und beendete.

Bei Prof. Dr. Dietrich Birnbaum, ehemaliger Leiter der Herz- und Gefäßchirurgie am Rehazentrum Bad Krozingen, später Ordinarius der Herz-Thorax- und Gefäßchirurgischen Universitätsklinik Regensburg, erlebte ich eine von größter Fachkompetenz und freundlicher Zuwendung getragene Weiterbildung, die ich bei Prof. Dr. Hans Joachim Hasse, dem früheren Direktor der Abteilung für Thoraxchirurgie an der Universitätsklinik Freiburg, mit der Teilgebietsbezeichnung beendete.

Bis vor meiner Praxisgründung 1993 Tätigkeit als Oberarzt im Krankenhaus der Zentralversorgung in Friedrichshafen am Bodensee.

Chirurgische Praxis und Gründung des Zentrums für Fusschirurgie in Freiburg (1993 - 2018).
In dieser Zeit Kooperation mit mehreren Kliniken.

Seit Anfang 2019 Behandlung ausschließlich von Privatpatienten und Selbstzahlern in der Klinik am Tor, Emmendingen

FALLBEISPIELE

Schmerzhafte Fußfehlstellungen gehören zu den häufigsten Erkrankungen des Bewegungsapparates. Hallux valgus sowie Hammer- und Krallenzehen sind die zahlenmäßig überwiegenden Krankheitsbilder.

Dieser einfache Hallux valgus führt zu Schmerzen beim Tragen von Schuhen über der sichtbaren Vorwölbung, dem Ballen, und beeinträchtigt bereits die benachbarte Zehe.

 

 

Moderne Konzepte und Materialien ermöglichen Korrekturen auch ausgeprägter Fehlstellungen mit guten Langzeitergebnissen.

 

 

Das Röntgenbild mit kleinen Titanimplantaten zeigt eine vollständige Hallux valgus- und Hammerzehenkorrektur mit größtmöglicher Aussicht auf eine dauerhafte Heilung.

 

 

Andere häufig gesehene Probleme sind Arthrosen verschiedener Lokalisationen, insbesondere die Großzehengrundgelenksarthrose, der sogenannte Hallux rigidus, Schneiderballenfehlstellungen, überlange oder tiefstehende Mittelfußknochen mit schmerzhafter Sohlenbelastung und Schwielenbildung, Neuralgien bzw. Nervenengpaßsyndrome, insbesondere die Mortonsche Neuralgie, plantare Fibromatosen (Morbus Ledderhose), komplexe rheumatische Deformitäten, Fersensporne, Knick-Senk-Hohlfuß-Deformitäten und weitere Rückfußerkrankungen.

 

 

DIAGNOSTIK , BEHANDLUNG UND ERGEBNISSE

Im gemeinsamen Gespräch, zumeist mit Röntgenaufnahmen des Fußes, wird festgelegt, ob eine Operation sinnvoll ist oder ob eine konservative Behandlung vorgeschaltet werden sollte bzw. zweckmäßiger ist.

Eine operative Korrektur kann, je nach Fehlstellung, ambulant oder kurzzeitig stationär durchgeführt werden.

Am Tag nach der Operation folgt der erste Verbandswechsel. Anfangs ist eine konsequente Schonung, Hochlagerung des Fußes und Entlastung bei meist sofortiger Beweglichkeit notwendig. Nach wenigen Tagen kann der Fuß normalerweise im Spezialschuh, der vor der Operation verordnet wird, belastet werden.

Die Wundfäden werden nach 11-14 Tagen entfernt. Eine krankengymnastische Nachbehandlung erfolgt so früh wie möglich. Nach etwa sechs Wochen ist der Vorfußentlastungsschuh nicht mehr erforderlich.
Die Arbeitsunfähigkeit beträgt in der Regel sechs bis acht Wochen.

Ein gutes Ergebnis, Beschwerdefreiheit, zumindest deutliche Beschwerdebesserung, verbunden mit großer Zufriedenheit lassen sich bei über 95% der Operationen erreichen. Der Schuhkauf wird wieder problemlos. Der Alltag kann uneingeschränkt gemeistert werden.