Bauchstraffung

Eine Bauchstraffung für mich?
Nach Schwangerschaften oder nach Gewichtsabnahmen kommt es häufig zu einer Erschlaffung der Haut, des Unterhautgewebes und ggf. auch der Muskulatur. Oft ist diese auch kombiniert mit einer Lücke zwischen den geraden Bauchmuskeln. Die meisten Patientinnen empfinden das oft als sehr unangenehm, denn diese Erschlaffung führt zu einer Vorwölbung der Körpermitte.

Mit einer Bauchdeckenstraffung besteht die Möglichkeit, diese Erschlaffung zu beseitigen. Die erschlaffte Haut und das Unterhautgewebe werden von der Unterlage abgelöst. Zunächst wird die darunter liegende Muskulatur gestrafft, dann wird die Haut teilweise entfernt und schichtweise wieder verschlossen. In der Regel muss dann auch der Nabel versetzt werden. In den Fällen, in denen eine Versetzung des Nabels nicht erforderlich ist, wird eine sog. Mini-Bauchdeckenstraffung durchgeführt. Hierbei werden nur die Weichteile unterhalb des Nabels gestrafft.

Anästhesieform und Klinikaufenthalt
Der Eingriff wird in Narkose durchgeführt und bedarf in der Regel eines stationären Aufenthaltes von zwei Tagen. Zur Entlastung wird nach dem Eingriff ein gut sitzendes Mieder getragen, die resultierenden Narben laufen in der Leistenfalte, sowie dicht oberhalb der Schambehaarung und ggf. auch um den Nabel herum. Wie alle Narben, sind auch diese anfangs etwas gerötet, jedoch verblassen sie nach einiger Zeit verblassen und werden unauffällig. Nach dem Eingriff sollten körperliche Anstrengungen vermieden werden.