Bruststraffung

Eine Bruststraffung für mich?
Zu große, hängende Brüste beeinträchtigen nicht nur das Körperbewusstsein einer Frau, sondern können auch Schmerzen im Brust-, Nacken- oder Rückenbereich auslösen. Daher wird der Wunsch nach einer schönen Brustform nicht immer nur aus ästhetischen Gründen an den Plastischen Chirurgen herangetragen. Die Bruststraffung, die auch mit einem Brustimplantat kombiniert werden kann, kann in jedem Alter durchgeführt werden. Wichtig ist jedoch, dass das Körperwachstum abgeschlossen und die Brüste voll entwickelt sind. Auch normal große Brüste, die nach Schwangerschaften oder Gewichtsabnahme an Fülle und Elastizität verloren haben, können erfolgreich korrigiert werden.

Die verschiedenen Operationstechniken können stark variieren, besonders die Schnittführung hängt von den individuellen Vorstellungen und körperlichen Voraussetzungen der Patientin ab. Für welche Operationsmethode sich der Chirurg entscheidet, wird je nach Ausgangsbefund zuvor ausführlich besprochen. Grundsätzlich wird eine kleinere, leichtere und straffere Brust dadurch erreicht, dass überschüssiges Haut- und Brustgewebe im unteren Brustbereich entfernt wird. Mit den verbleibenden oberen Anteilen wird eine neue Brust geformt. In leichten Fällen genügt eine Straffung um den Warzenhof, so dass nur eine kleine Narbe am Warzenhof entsteht.

Anästhesieform und Klinikaufenthalt
Die Eingriffe an der Brust werden zwingend in Vollnarkose durchgeführt. Je nach operativem Aufwand dauert der Eingriff bis zu mehren Stunden. Aufgrund der Größe der Operation und des Nachblutungsrisikos ist auf jeden Fall ein stationärer Aufenthalt von unterschiedlicher Dauer nötig. Nach der Operation wird ein straffender Verband angelegt. 4 Wochen lang sollte ein spezieller Stütz-BH getragen werden und in dieser Zeit auch körperliche Anstrengung vermieden werden.