Brustverkleinerung

Eine Brustverkleinerung für mich?
Übergewicht, anlagebedingte Faktoren oder auch hormonelle Einflüsse führen zur Vergrößerung der Brust, die mit einer Erschlaffung des umgebenen Hautmantels verbunden ist. Dies kann zu schmerzhaften Veränderungen führen, die vor allem in den Bereichen von Brust, Nacken und Rücken auftreten. Viele Patientinnen leiden darunter und entscheiden sich die Brust reduzieren zu lassen, um sich im täglichen Leben wieder wohl zu fühlen. Mit einer Brustverkleinerung werden Form und Größe Ihre Brüste dauerhaft verändert.

Bei der Operation wird der Warzenhof versetzt, der Brustdrüsenkörper samt dem umgebenen Fettgewebe verkleinert und der Hautmantel der neuen Situation angepasst. Kombinieren kann man diesen Eingriff mit einer Fettgewebsabsaugung an den seitlichen Bereichen der Brust. Daraus resultiert, dass die Hautschnitte (und somit die Narben) möglichst klein sind. Die Stillfähigkeit bleibt durch den Eingriff voll erhalten.

Anästhesieform und Klinikaufenthalt
Der Eingriff an der Brust wird zwingend in Vollnarkose durchgeführt. Je nach operativem Aufwand dauert der Eingriff bis zu mehreren Stunden. Aufgrund der Größe der Operation und des Nachblutungsrisikos ist auf jeden Fall ein stationärer Aufenthalt - unterschiedlicher Dauer - notwendig. Nach der Operation werden in aller Regel für einen Tag Drainagen eingelegt, um Blutergüsse zu vermeiden. Ein fester Verband wird nach einigen Tagen durch einen Stütz-BH ersetzt. Dieser muss mindestens vier Wochen getragen werden.