Fettabsaugung

Eine Fettabsaugung/Liposuktion für mich?
Übermäßige Fettansammlungen, die zum Beispiel an Taille, Hüften, Bauch, Beinen oder Gesäß angesiedelt sind, können oftmals nicht vollständig durch Diäten oder Sport alleine reduziert werden. An diesen Stellen kann mit Hilfe der Fettabsaugung das Erscheinungsbild sehr gut und dauerhaft korrigiert werden. Große Hautschnitte, wie früher üblich, sind nicht mehr nötig. Besonders nützlich ist dieser Vorteil auch bei Entfernung der örtlichen Fettdepots an Kinn und Hals. Bei sachgerechter Durchführung werden ästhetisch anspruchsvolle Ergebnisse erzielt, da der Körper schlanker wirkt und die Proportionen an Harmonie gewinnen.

Zunächst werden die Areale, die entfernt werden sollen mit einer speziellen Lösung, (einschließlich einem örtlichen Betäubungsmittel), infiltriert. Nach der Einwirkzeit wird über einen kleinen Stich in der Haut  eine sehr feine Kanüle, die nur etwa 2 mm Durchmesser hat, eingeführt. Durch den Sog einer Pumpe wird Fettgewebe in die Kanüle hineingesaugt und durch Hin- und Her bewegen entfernt. An dieser Stelle fehlen die Fettzellen dann dauerhaft. Nach der Abheilung sind die etwa 1-2 mm kleinen Stiche praktisch nicht mehr zu sehen. Mit speziellen Kanülen können auch die Bindegewebsstränge, welche die Dellen bei Cellulite bewirken, durchtrennt werden. Das Ergebnis ist eine glatte Hautoberfläche.

Anästhesieform und Klinikaufenthalt
Der Eingriff wird meistens in örtlicher Betäubung (sog. Tumeszenzanästhesie) vorgenommen. Die Narkoseärzte der Klinik am Tor kombinieren zu dieser Form der Lokalanästhesie eine Art „Dämmerschlaf“, welcher dem Patienten die Prozedur wesentlich erleichtert. Bei größeren Eingriffen kann ein stationärer Aufenthalt erforderlich werden, jedoch ist eine Fettabsaugung in der Regel problemlos ambulant durchführbar. Um Schwellungen und Blutergüsse zu vermeiden und ein optimales ästhetisches Ergebnis zu erzielen, wird nach dem Eingriff ein speziell angepasster Kompressionsverband angelegt, der 4 bis 6 Wochen getragen werden sollte.