Ohrkorrektur

Eine Ohrenkorrektur für mich?
Abstehende Ohren sind eine sehr häufige Fehlbildung. Ursache für abstehende Ohren sind in der Regel die angeborene Verformung der Ohrknorpel oder die asymmetrische Entwicklung einzelner Knorpelteile im Ohr. Mit einem operativen Eingriff lässt sich der Ohrknorpel neu formen und das Ohr anlegen. Der Eingriff kann in jedem Alter durchgeführt werden. Bei Kindern wird aus psychischen Gründen eine Ohrkorrektur vor Schuleintritt empfohlen, da die Einschulung ein wesentliches Ereignis für sie darstellt.

Ziel der Operation ist eine symmetrische Stellungskorrektur zu erreichen. Dazu wird über einen Schnitt an der Rückseite des Ohres der Knorpel geschwächt, so dass er umgeformt werden kann. Meistens sind Knorpelnähte erforderlich, die sich nach längerer Zeit von alleine auflösen. Mögliche Risiken können Blutungen/Infektionen sein, die allerdings extrem selten auftreten.

Anästhesieform und Klinikaufenthalt
Die Operation wird in der Regel in örtlicher Betäubung, bei Kindern bis 10 Jahre aber in Narkose durchgeführt. Für die örtliche Betäubung ist ein kleiner Einstich hinter dem Ohr erforderlich. Zusätzlich wird die Haut in der Ohrmuschel betäubt. Dies geschieht immer in Anwesenheit des Anästhesisten, der Patienten zusätzlich in eine Art Dämmerschlaf versetzt. Nach der Operation besteht eine kurzfristige Empfindlichkeit der Ohren. Solange bleibt der Verband am Kopf.